Nachbehandlung von Piercings
Nach dem Piercen ist Sauberkeit und die richtige Pflege der gepiercten Stelle die Grundlage für eine normale Wundheilung. Ein Piercing ist während der Heilungsphase eine offene Wunde und somit ein Angriffspunkt für Viren und Bakterien.
DO´S:
Während der gesamten anfänglichen Heilungsphase solltest du das von uns eingesetzte Schmuckstück nicht herausnehmen.
Wenn dir dein Piercing gefällt, solltest du immer ein Schmuckstück tragen, da auch abgeheilte Piercings schnell zuwachsen können, wenn man den Schmuck entfernt. Falls du dein Piercing einmal vorübergehend entfernen musst (z.B. bei einem Arztbesuch), können einstweilen nichtmetallische Materialien, wie z.B. PTFE eingesetzt werden, um das Verschließen des Stichkanals zu verhindern.
Trage saubere, bequeme, atmungsaktive Kleidung besonders an jenen Stellen, an denen dein Piercing mit der Kleidung in Berührung kommt. Auch auf frische Bettwäsche solltest du achten.
Duschen ist besser als Baden, da Badewannen oft Brutstätten für Bakterien darstellen.
Vermeide unnötigen Stress, Alkohol und Drogenkonsum und achte auf eine ausgewogene Ernährung um die Heilung zu begünstigen.
DONT´S:
Du solltest niemals mit ungewaschenen Fingern an dein frisches und nicht abgeheiltes Piercing fassen. Vermeide auch unnötiges Berühren und Bewegen der gepiercten Stelle.
Verwende keine Salben (wie z.B. Bepanthen) und Cremes, außer sie sind für Piercings zugelassen (wie z. B. Tysur Salbe).
Verwende keine Pflaster an der gepiercten Stelle. Sie verhindern die Sauerstoffzufuhr und der Klebstoff kann zu Irritationen führen.
Der erfolgreiche Heilungsverlauf erfordert eine genaue Durchführung der Nachsorgemaßnahmen.
